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Die Sonne nutzen, heißt Energie sparen

Fossile Brennstoffe stehen nur begrenzt zur Verfügung. Schon in einem überschaubaren Zeitraum werden Öl und Gas knapp und somit teuer. Der Ausstoß von Abgasen aus Industrie, Autos und der Wohnraumheizung belasten unser Klima sehr, mit spürbaren und weitreichenden Veränderungen. Mit fast 40 % am Gesamtenergiebedarf sind die privaten Haushalte allein in Deutschland mit ca. 1000 Millionen Tonnen am Treibhausgas CO2 beteiligt. Nicht unerheblich ist auch der Ausstoß an Schwefeldioxid, Stickoxiden und Kohlenmonoxid. Jeder kann also durch Energieeinsparung bei Gebäude und Heizung einen umweltschonenden Beitrag, der zudem hilft Geld zu sparen und dabei die eigene Unabhängigkeit vergrößert, beisteuern. Eine Solaranlage ist also immer eine lohnende Investition in die Zukunft. Mit einer modernen Brauchwasser-Solaranlage von der Lüneburger Haustechnik sind Sie in der Lage von April bis September Ihren Warmwasserbedarf fast vollständig zu decken. Zusätzlich unterstützt sie Ihre Heizanlage bei der Brauchwassererwärmung auch im Winter. Die Sonne liefert in zwei Tagen soviel Energie auf unsere Erde, wie in allen Öl- und Kohlevorkommen auf unserer Erde gespeichert sind, und diese Energie ist unerschöpflich. Diese Strahlungsleistung der Sonne, die auf unsere Erde fällt, nennt man Globalstrahlung. Diese beträgt je nach Region zwischen 900 und 1.200 kWh/(qm u. Jahr). Diese Globalstrahlung setzt sich aus direkter und diffuser Strahlung zusammen. Durch Wolken, Dunst, Nebel, Staub etc. wird Sonnenlicht gestreut, d.h. sie trifft aus unterschiedlichen Richtungen und somit als diffuse Strahlung auf die Erdoberfläche. Die direkte Strahlung hingegen trifft ohne vorherige Streuung auf die Erdoberfläche. Die Anteile der diffusen und der direkten Strahlung sind je nach Standort, Jahreszeit und Witterungsverhältnisse unterschiedlich. Auf das Kalenderjahr gesehen unterscheiden sich die Globalstrahlungen in Deutschland nur wenig. In München werden z.B. 1.170 kWh/(qm u. Jahr), in Freiburg 1.184 kWh/(qm u. Jahr) und in Hamburg 980 kWh/(qm u. Jahr) gemessen.

So funktioniert die solare Warmwasserbereitung

Direkte und diffuse Solarstrahlung durchdringt die Glasabdeckung und wird auf dem Absorber, der mit einer selektiven Beschichtung versehen ist, in Wärme umgewandelt. Durch Kanäle im Absorber strömt die Solarflüssigkeit (Wasser u. Frostschutzmittel) und nimmt so die Wärmeenergie auf und transportiert diese zum Speicher. Die selektive Beschichtung bewirkt eine möglichst hohe Temperatur auf dem Absorber. Es handelt sich um Metallverbindungen, die sich dadurch auszeichnen, daß sie die kurzweIlig sichtbare Solarstrahlung gut absorbieren, die vom Absorber ausgehende langweIlige Wärmestrahlung aber wesentlich weniger stark abgibt als z.B. eine schwarze Fläche. Man erreicht so, daß über 85 % der Wärme an die im Absorber zirkulierende Solarflüssigkeit abgegeben werden kann. Die Zirkulation im Solarkreislauf wird durch eine Pumpstation in Gang gesetzt, die über eine Differenztemperaturregelung immer dann eingeschaltet wird, wenn der Temperaturfühler im Kollektor einige Grad mehr Wärme meldet als der Fühler im Speicher. Im Speicher wird die Wärme über den Wärmetauscher an das kältere Wasser abgegeben. Die abgekühlte Solarflüssigkeit fließt zum Absorber zur erneuten Wärmeaufnahme zurück. Sollte die Sonnenstrahlung nicht ausreichen wird der Speicher über die Nachheizung (ÖI-/Gaskessel oder Elektro-Heizstab) auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt.

Unterstützung der Raumheizung

Sonnenkollektoren von der Lüneburger Haustechnik können sehr gut zur Unterstützung der Raumheizung eingesetzt werden. Zu beachten ist nur, daß das Sonnenenergieangebot und der Raumwärmebedarf meist zeitlich versetzt anfallen. Bevor man sich zur Installation einer solar unterstützten Heizung entschließt, sollte man überprüfen, ob folgende Grundvoraussetzungen erfüllt sind. 1. Niedrigenergiebauweise: Grundsätzlich gilt beim Heizen wie bei der Warmwassererzeugung -erst sparen, dann erzeugen. Als erster Schritt sollte durch einige Maßnahmen der Heizenergiebedarf des Hauses auf ein Minimum reduziert werden. Technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist das sogenannte Niedrigenergiehaus, mit mindestens 150 mm Wärmedämmung und winddichter Gebäudehülle ohne jegliche Wärmebrücken. 2. Niedertemperaturheizung: Je niedriger die Vorlauftemperatur im Heizsystem ist, um so niedriger muß die erforderliche Betriebstemperatur im Kollektor sein. Dies führt zu sehr hohen Wirkungsgraden und somit auch zu hohen Solarenergieerträgen. Als Heizflächen kommen z.B. Fußbodenheizungen, Wandheizungen oder andere Kapillarrohrheizsysteme oder auch großflächige, konventionelle Heizkörper in Frage.

Nutzung der Sonnenenergie

Die Einsatzmöglichkeiten von thermischen Solaranlagen in unseren Breiten erstreckt sich im wesentlichen auf die Bereiche: Warmwasserbereitung (Brauchwassererwärmung) Raumheizung Schwimmbadheizung Solaranlagen für den Warmwasserbereich werden in der Regel so ausgelegt, daß der Warmwasserbedarf während der Sommermonate weitestgehend solar, d.h. ohne Einsatz einer Zusatzheizung, gedeckt werden kann. In der Übergangszeit und im Winter wird das Wasser vorgewärmt. Somit wird erreicht, daß der konventionelle Energiebedarf in der Regel um mindestens 50 % bis zu 80 % reduziert wird. Über das ganze Jahr gesehen erreicht man mit einer Solaranlage solare Deckungsrate von 50 % -75 %. Die solare Warmwasserbereitung mit einer Solaranlage von der Lüneburger Haustechnik bietet Ihnen viele Vorteile: 1. Wird das Brauchwasser im Sommer ausschließlich solar erwärmt, kann der Heizkessel vollständig abgestellt werden. Dies ist von Vorteil, weil der Heizkessel für den hohen Wärmebedarf im Winter ausgelegt ist, und somit im Sommerbetrieb nur mit sehr schlechtem Wirkungsgrad arbeitet (kurze Laufzeiten, lange Standzeiten). 2. Den Heizkessel im Sommer abschalten bedeutet auch, Schadstoffe reduzieren, vor allem Stickoxide und Kohlenmonoxid. 3. Weil es volkswirtschaftlich sinnvoller ist, die Sonne zu nutzen als Öl zu importieren. Die Solaranlage macht uns ein Stück unabhängig. 4. Weil ein qm Kollektor bei uns 50 bis 100 Liter Öl pro Jahr einspart. 5. Weil es zeigt, daß Sie sich auch um Ihre und die Zukunft Ihrer Kinder Gedanken machen. 6. Weil eine solare Wasservorwärmung für die Geschirrspülmaschine und Waschmaschine eine enorme Stromersparnis bringt.


 
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